Software für alle Fälle

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Finanzministerium würgt einen kompletten Markt ab, wie es scheint auch partiell zu den eigenen Gunsten. Im Netz gibt es Hinweise darauf, dass die SPD an einer Firma beteiligt ist, die Kassensoftware vertreibt. Mit großer Wahrscheinlichlkeit besitzt diese Firma bereits fertige Lösungen, um an diesem mehrere 100 Millionen EURO Markt bevorzugt teilzunehmen. Das wäre ein  Skandal sonders Gleichen. Nähere Details dazu erhalten Sie auf den Webseiten der Wirtschaftswoche (WiWo), Seit mehr als 4 Jahren arbeiteten Spezialisten an dem neuen KassSichG. Der Handel soll nun innerhalb 4 Wochen seine Softwaree anpassen. Das Pikante daran ist, dass bis Ende November nicht einmal eine zugelassene TSE-Lösung existierte. Auch die APIs und Hardware, die wir zum Umstellen benötigen, waren bis Ende Dezember 2019! nicht verfügbar. Das ist ungeheuerlich. Wir versuchen natürlich eine baldige Lösung zu finden. Bis dahin empfehlen wir:

Bleiben Sie ruhig. Kaufen Sie nicht voreilig total überteuerte Systeme. Denken Sie auch an eine "Offene Ladenkasse", diese ist auch künftig erlaubt, und einfacher als Sie glauben.

Sie dürfen unsere Kassensoftware noch bis 30.09.2020 benutzen.

Danach gibt es 2 Optionen:
1. Machen Sie diesen Wahnsinn nicht mit. Erwerben Sie bei uns ein Update, welches Ihre Kasse in eine Faktura wandelt, alle Artikel und Kundendaten können übernommen werden. Sie drucken dann nur noch Rechnungen im Bonformat, d.h. auch die Hardware können Sie weiterhin verwenden. Der Preis wird zwischen  70.00 EURO und 100 EURO netto liegen, je nach Branche.  Zusätzlich führen Sie eine offene Ladenkasse (nicht sehr aufwändig, denn den Kasseninhalt müssten Sie in jedem Fall zählen).

2. oder Sie besorgen sich eine TSE zertifierte Kasse, Neu vermutlich ab ca. 3500,00. Kassenpreise für Branchenlösungen wie Reinigung, Änderungsschneiderei, Lieferdienst, Getränkehandel können sehr schnell 10.000 EURO überschreiten! Das ist für viele Kleinbetriebe oft nicht zu stemmen.

Allein die Updatekosten für eine TSE-tauglich Kassensoftware (ohne Drucker) dürfte mindestens bei 500,00 netto liegen, denn alleine das TSE Modul der Bundesdruckerei kostet mindestens 300-400 EURO netto plus Softwareupdate. Dieser Preis schwanken zwischen 500 - zigtausend, je nach Anbieter.

Fazit: Die mit Abstand günstigste Lösung scheint die Verwendung einer Faktura mit einer offenen Ladenkasse zu sein.

Eigene Anmerkung:  Das Gesetz hat folgenden Hintergrund:"Das Gesetz zum Schutz vor Manipulationen an digitalen Grundaufzeichnungen vom 22. Dezember 2016, das "Kassengesetz“, führt die Pflicht zur Ausgabe von Belegen zum 1. Januar 2020 ein. Der Beleg kann elektronisch oder in Papierform ausgestellt werden"

Sehr irritierend dabei ist, dass jeder Bäcker einen Beleg ausstellen muss, anderseits 3-stellige Millionenbeträge bei großem Auktionshäusern, wie z.B. Sothebys oder Christies völlig anonym den Besitzer wechseln. Geboten wird komplett anonym über stille Telefonbieter. Es ist dem Bürger völlig unverständlich warum er jeden 20 Cent Einkauf nachweisen muss, und dort Millionen still und anonym den Besitzer wechseln.

Durch die Belegpflicht wird die Hauptursache der illegalen Umsatzsteuerverkürzung, nämlich das Unterlassen der Umsatzeingabe in die Kasse, da man den Kunden persönlich kennt, völlig übersehen. Kein einigermaßen cleverer Kaufmann wird einen Beleg anfertigen und diesen anschließend manipulieren. Das könnte man vergleichen mit dem Einbruch in ein Juweliergeschäft und dem anschließenden Heimweg bei Neuschnee.

 

 

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